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Pensionsversicherung
Statistik 2025

Der Jahresbericht & Rechnungsabschluss 2025 der österreichischen Pensionsversicherung (PV) zeigt eine positive Entwicklung: Neuer Höchststand bei Pflichtversicherten, Durchschnitts­pensionen der Frauen weiter gestiegen und leichter Anstieg bei Pensions-Neuzugängen.

Wien, 30. Juni 2026

In der heutigen Hauptversammlung hat die Pensionsversicherung (PV) den Rechnungsabschluss für das Jahr 2025 vorgelegt.

Die wichtigsten Zahlen für 2025 im Überblick

Die Zahl der Pflichtversicherten hat sich weiterhin positiv entwickelt und stieg im Jahresdurchschnitt von 3.680.410 auf 3.691.683 Personen. Damit einhergehend erhöhten sich auch die „Beiträge für Erwerbstätige“ im Geschäftsjahr 2025 von € 38,7 Mrd. auf € 40,7 Mrd. (+5,0 %).

Einen leichten Anstieg gab es bei den Pensions-Neuzugängen von 108.760 (2024) auf 109.276.

Dabei lag das durchschnittliche Pensionsantrittsalter der Frauen bei allen Eigenpensionen (Alterspensionen inkl. BU/IV-Pensionen) bei 60,7 Jahren (2024: 60,2 Jahre), Männer gingen mit 62,4 Jahren (2024: 62,3 Jahre) in Pension.

Hinsichtlich der Alterspensionen (alle Alterspensionen) betrug das durchschnittliche Pensionsantrittsalter der Frauen 61,6 Jahre, jenes der Männer lag bei 63,4 Jahren.

Durchschnittspension der Frauen gestiegen

Die Durchschnittspension der Frauen (innerstaatliche Neuzugänge, alle Alterspensionen) lag 2025 bei € 1.948,50 und ist somit erneut gestiegen. Bei den Männern lag die Durch­schnitts­pension bei € 2.880,70.

Der Gender-Pension-Gap (Berechnung Neuzugang innerstaatlich, alle Alterspensionen) im Jahr 2025 hat sich somit erneut verringert von 33,9 % (2024) auf 32,4 %.

Jahresbericht 2025 der Pensionsversicherung (PV)

Hier finden Sie den neuen Jahresbericht als Flipbook.

Gebarungsvolumen 2025

Das gesamte Gebarungsvolumen nach dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (ASVG), dem Nachtschwerarbeitsgesetz (NSchG) und dem Bundespflegegeldgesetz (BPGG) beträgt € 59,8 Mrd.

  • Die betragsmäßig größte Position ist der Pensionsaufwand mit € 50,5 Mrd. – das ist gegenüber 2024 (€ 47,3 Mrd.) eine Veränderung von rund +6,8 %.
  • Die Summe der Beitragseinnahmen für Versicherte belief sich auf € 45,3 Mrd.
  • Die Ausfallhaftung des Bundes – jener Betrag, um den die Aufwendungen die Einnahmen übersteigen – machte € 10,4 Mrd. aus (+17,5%). 

Heilverfahren & Rehabilitation

Im Berichtsjahr wurden inklusive Hilfsmittel im Bereich Gesundheitsvorsorge und Rehabilitation 658.435 medizinische, 3.379 berufliche und 508 soziale Maßnahmen bewilligt. Der Aufwand dafür machte € 1,5 Mrd. aus. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Plus von 4,8 %.

Ziel aller Aktivitäten ist, den Patient*innen eine bestmögliche Betreuung zu bieten und damit die Lebensqualität und Erwerbsfähigkeit vieler Menschen wiederherzustellen sowie eine Pflegebedürftigkeit hintan zu halten.

Daher arbeitet die Pensionsversicherung laufend an der Weiterentwicklung und Verbesserung der Leistungen für die Versicherten. Dazu zählen beispielsweise die Umsetzung der medi­zin­ischen Leist­ungs­profile (MLP), das Heil­ver­fah­ren PV RehaJET®, der Ausbau unter anderem der psycho­kardio­log­ischen Reha­bilitation sowie die Einführung einer teil­station­ären Reha­bilitation.

Verwaltungsaufwand

2025 betrug der Verwaltungsaufwand 0,7 % der Gesamtaufwendung und konnte somit gegenüber 2024 erneut gesenkt werden.

Rückfrage & Kontakt

Pensionsversicherung

Kommunikation | Pressestelle

pressestelle@pv.at

Stand: 30. Juni 2026