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Rehabilitationsmedizin

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Die zunehmende Bedeutung der Rehabilitationsmedizin

Die stark gestiegene Lebenserwartung und hohe Überlebenschancen nach lebensbedrohlichen Ereignissen sowie schweren Unfällen und Operationen erfordern einen immer größeren Bedarf an rehabilitativen Maßnahmen. Auch die Betreuung von Menschen im Bereich der ambulanten, beruflichen und sozialen Rehabilitation, CED-Reha, die Telerehabilitation sowie die auf interdisziplinäre Zusammenarbeit mit verschiedenen Berufsgruppe basierende, teilhabeorientierte Rehabilitation für pflegende und betreuende Angehörige gewinnen immer mehr an Bedeutung. Wir betreuen Patient*innen in all diesen Bereichen, um sie in ein selbstständiges Leben zurückzuführen und ihnen die Unterstützung zukommen zu lassen, die sie benötigen.

Copyright: DOMINIK-WARTBICHLER


Reha-Medizin: Alles andere als langweilig

Rehabilitationsmedizin wird oftmals als langweilig und uninteressant eingestuft. Doch wer sich dafür näher interessiert, wird mit vielen spannenden Aspekten überrascht, die man in der Akut-Medizin nicht ohne Weiteres erleben kann. Die moderne Reha-Medizin hat einiges zu bieten: kardiologische Betreuung von Patient*innen beispielsweise mit einem Kunstherz/LVAD oder Kardiomyopathien unterschiedlichster Ätiologien. Behandlung und Therapieplanentwicklung für Patient*innen mit seltenen Erkrankungen, wie Guillain-Barré-Syndrom (Polyradikuleneuritis), CED, etc. stellen unsere Mediziner*innen vor interessante, komplexe Herausforderungen und Aufgabenbereiche in den unterschiedlichen Sparten der Medizin. Kein anderer Bereich der Medizin weist eine derartige Bandbreite und Vielfalt auf. 

Durch diese Vielseitigkeit der komplexen Reha-Medizin kann es für unterschiedlichste Fachrichtungen sehr gewinnbringend sein, auch einen Teil der Weiterbildungszeit in einer Rehabilitationseinrichtung zu absolvieren.


Vorzüge des Starts der Karriere in der Rehabilitationsmedizin


Junge Mediziner*innen, die im weiteren Verlauf ihres Werdegangs an die Eröffnung einer eigenen Praxis denken oder ihr Fachwissen erweitern und vertiefen möchten, bietet der Start ihrer Karriere im Bereich der Reha-Medizin spannende Einblicke in die verschiedensten medizinisch-diagnostischen Verfahren und therapeutischen Möglichkeiten – Erfahrungen, von denen sie später in unterschiedlichsten Bereichen profitieren können.

Wir bieten Jungmediziner*innen 

1. umfangreiche Ausbildungsmöglichkeiten:
Mediziner*innen haben bei uns den Vorteil, sich in unterschiedlichen Facharztrichtungen ausbilden zu lassen und somit ihre Expertise zu erweitern.
An folgenden Standorten bieten wir diese Ausbildungen an:

  • zum*r Ärzt*in für Allgemeinmedizin in unseren Reha-Zentren Laab im Walde (NÖ), Alland (NÖ), Bad Tatzmannsdorf (Bgld.), St. Radegund (Stmk.), Bad Aussee (Stmk.), Gröbming (Stmk.), Großgmain (Sbg.), Saalfelden (Sbg.), Weyer (OÖ), Bad Ischl (OÖ), Bad Schallerbach (OÖ)
  • zum*r Fachärzt*in
    • SFG Innere Medizin in unseren Reha-Zentren Laab im Walde (NÖ), Felbring (NÖ), Hochegg (NÖ), Bad Tatzmannsdorf (Bgld.), St. Radegund (Stmk.), Gröbming (Stmk.), Großgmain (Sbg.)
    • SFS Innere Medizin in unseren Reha-Zentren Bad Tatzmannsdorf (Bgld.), St. Radegund (Stmk.)
    • SFS Innere Medizin + Rheuma in unserem Reha-Zentrum Laab im Walde (NÖ)
    • SFS Innere Medizin + Pneumo in unserem Reha-Zentrum Weyer (OÖ)
    • SFS Innere Medizin + Kardio in unseren Reha-Zentren Laab im Walde (NÖ), Felbring (NÖ), Hochegg (NÖ), St. Radegund (Stmk) und Großgmain (Sbg.)

2. den Erwerb eines allumfassenden Fachwissens und ausreichend Zeit, die für einen nachhaltigen Wissenserwerb notwendig ist

Die Arbeit in der Akutmedizin umfasst nicht alle Inhalte der Medizin und behält wesentliche Teile vor, um sich als Mediziner*in ein vollumfängliches Fachwissen in allen Facetten der Medizin anzueignen. Beispielsweise ist die Erfahrung in der Behandlung von chronisch-entzündlichen Krankheitsbildern eine wesentliche Voraussetzung für die Tätigkeit in einer eigenen allgemeinmedizinischen Ordination.


Die Arbeit in unseren Rehabilitationszentren bietet hier alle notwendigen Einblicke, die im Klinikbereich vorbehalten bleiben.


Zweites Standbein für Ärzt*innen

Bei Vorliegen von entsprechenden Fachkenntnissen und freien Arbeitskapazitäten kann es für den*die einzelne*n Ärzt*in attraktiv und sinnvoll sein, sich neben der eigenen Ordination ein zweites Standbein aufzubauen. 

Wir bieten qualifizierten und interessierten Mediziner*innen die Möglichkeit, neben ihrer Selbstständigkeit, in Form von Teilzeit ihre Expertise als Ärzt*in in einem unserer Reha-Zentren einzubringen und von dem umfangreichen, eigenen Nutzen zu profitieren.  

Das zweite Standbein bietet Ihnen als Ärzt*in ungeahnte Vorteile und Chancen.

Hier ein kleiner Auszug:

  • Festanstellung in einem renommierten Sozialversicherungsträger und alle Vorteile eines Angestelltenverhältnisses
  • Kein Gehalts-Gender-Gap
  • Absicherung des eigenen wirtschaftlichen Risikos
  • Altersvorsorge durch staatliche Pension und SV-eigene Pensionskasse
  • Sinnstiftende Tätigkeit in einer sozialen Organisation
  • Möglichkeit, die eigene Fachexpertise zu vertiefen und klinische Forschung (abhängig vom Standort) zu betreiben
  • Erweiterung der eigenen Fachkompetenz durch das Kennenlernen der umfangreichen Facetten der Rehabilitationsmedizin in unseren Häusern
  • Ausbildung zum*zur Fachärzt*in in verschiedenen Fachrichtungen
  • Einblicke in unsere ausgeklügelten Behandlungsmethoden wie z.B. im Bereich Tako-Tsubo-Kardiomyopathie, Kunstherz/LVAD, Gastroenterologie/CED, etc.
  • PVA-finanzierte Aus-, Fort- und Weiterbildungen
  • Arbeiten mit umfangreichen hochwertigen medizinisch-diagnostischen Möglichkeiten
  • Erfahrungsgewinn anhand zahlreicher Einblicke in verschiedene Krankengeschichten und Therapieformen/-möglichkeiten
  • Interdisziplinärer Austausch mit wertvollem, umfangreichen Wissenstransfer verschiedener Berufsgruppen in hochqualifizierten Teams
  • Möglichkeit ein Notarztdiplom zu er- bzw. behalten 

Wir freuen uns über Kolleg*innen, die Interesse an der hochwertigen Rehabilitationsmedizin haben und mit ihrer Expertise und ihrer Kompetenz in unseren Rehabilitationszentren auch einen wertvollen Beitrag zu unserer sinnstiftenden Arbeit leisten möchten. 

Begleiten Sie gemeinsam mit uns Menschen nach schweren Schicksalsschlägen, Operationen, Unfällen, etc. zurück in ein selbstbestimmtes, lebenswertes Leben!

In vielen Krankenhäusern und Kliniken gibt es oftmals wenig Möglichkeiten oder hohe Hürden für Mediziner*innen neben der unselbstständigen Tätigkeit noch ein zweites Standbein aufzubauen. Es werden keine entsprechenden Arbeitszeitmodelle und Teilzeitmöglichkeiten angeboten. Vielen Ärzt*innen bleibt daher oft nur der Weg sich für die eine oder andere Variante zu entscheiden.  

Wir bieten Ihnen beides: 
Unselbstständigkeit und Selbstständigkeit zur gleichen Zeit!
 

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann sprechen wir sehr gerne im Detail mit Ihnen über alle Möglichkeiten, Verdienst und weiteren Vorteile, die sich in Ihrem persönlichen Fall ergeben und suchen mit Ihnen gemeinsam nach dem passenden Modell für Sie. Rufen Sie uns an! Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen!

Zuletzt aktualisiert am 25. Januar 2023