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Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus im Bereich der PVA

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Auf Grund der COVID-19 Situation in Österreich trifft die PVA zum Schutz der Gesundheit der Kundinnen und Kunden sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter folgende Maßnahmen, die vorbehaltlich einer anderen Information, bis auf weiteres gelten.

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Persönliche Vorsprachen

Unsere Kundencenter und Kompetenzzentren Begutachtung sind für dringende, unaufschiebbare persönliche Vorsprachen geöffnet. Bitte vereinbaren Sie jedenfalls einen Termin über unsere Servicelines (siehe unten).

Wir ersuchen Sie jedenfalls, weiterhin unsere telefonischen bzw. digitalen Services zu nützen, sofern dies möglich ist (Kontakte siehe unten). Unterlagen und Schreiben können Sie uns auch weiterhin per Post zukommen lassen bzw. in die Postkästen vor den Kundenservicebereichen einwerfen.

Für persönliche Vorsprachen ersuchen wir Sie, zu Ihrem eigenen Schutz folgende Regelungen zu beachten:

  • Persönliche Vorsprachen in unseren Kundencentern sind nur gegen vorherige Terminvereinbarungen möglich. Um zu gewährleisten, dass sich nicht zu viele Kunden im Haus aufhalten, klären wir gemeinsam mit Ihnen gerne vorab die Dringlichkeit bzw. die Notwendigkeit einer persönlichen Vorsprache. Bitte nutzen Sie dafür unbedingt die untenstehenden Telefonnummern (Servicelines) der jeweiligen Landesstellen.
  • Bei persönlichen Vorsprachen besteht wie in anderen Kundenzonen auch bei uns „Maskenpflicht“. Bitte bringen Sie nach Möglichkeit Ihren persönlichen „Mund-Nasen-Schutz“ mit und legen Sie diesen vor Betreten des Hauses an.
  • Bei Betreten des Gebäudes bitten wir Sie, Ihre Hände zu desinfizieren. Desinfektionsspender sind in den Kundencentern vorhanden.
  • Bitte kommen Sie nach Möglichkeit alleine zur Vorsprache. Sollte es (zB aus medizinischen Gründen oder aufgrund von sprachlichen Barrieren) für den Zweck Ihres Besuchs unumgänglich sein, kann Sie natürlich eine Begleitperson zur Vorsprache oder Begutachtung begleiten.
  • Da wir unter den derzeit geltenden Vorschriften nur begrenzte Kapazitäten in den Wartebereichen nützen können, dürfen wir Sie ersuchen, die Termine unbedingt einzuhalten und pünktlich, aber frühestens 10 Minuten vor dem vereinbarten Termin bei uns einzutreffen. Sollten Sie selbst oder eine andere Person, mit der Sie in Kontakt standen, in den letzten 14 Tagen vor dem vereinbarten Termin an Corona erkrankt sein oder entsprechende Krankheitssymptome (Husten, Fieber, Kurzatmigkeit, Halsschmerzen) aufweisen, ist eine persönliche Vorsprache nicht möglich.

Die Servicelines der Landesstellen für Terminvereinbarungen stehen Ihnen Montag bis Freitag zwischen 7:00 Uhr und 15:00 Uhr zur Verfügung. Sie erreichen die jeweilige Landesstelle unter:


WIEN:                                050303 27170 

NIEDERÖSTERREICH:    050303 32170 

BURGENLAND:                050303 33170  

OBERÖSTERREICH:        050303 36170 

STEIERMARK:                  050303 34170 

KÄRNTEN:                        050303 35170 

SALZBURG:                      050303 37170 

TIROL:                               050303 38170 

VORARLBERG:                 050303 39170 

 

Bitte denken Sie daran, dass viele Anfragen auf telefonischem Weg oder via E-Mail erledigt werden können. Persönliche Vorsprachen sollen nur in Fällen geschehen, in denen keine andere Kontaktmöglichkeit sinnvoll bzw. möglich ist. 

Benützen Sie dafür die Telefonnummer 050303 oder die folgenden E-Mailadressen:

 

WIEN:                                 pva-lsw@pv.at  

NIEDERÖSTERREICH:     pva-lsn@pv.at  

BURGENLAND:                 pva-lsb@pv.at

OBERÖSTERREICH:         pva-lso@pv.at

STEIERMARK:                   pva-lsg@pv.at

KÄRNTEN:                         pva-lsk@pv.at

SALZBURG:                       pva-lss@pv.at

TIROL:                                pva-lst@pv.at

VORARLBERG:                  pva-lsv@pv.at


Alle Anträge und Formulare stehen Ihnen auch online unter www.meinesv.at oder www.pv.at  zur Verfügung. Wenn Sie eine Handysignatur haben, können Sie die Formulare gleich online abschicken. Ansonsten können diese per Mail geschickt werden. Ausgefüllte und unterschriebene Anträge können auch per Post gesandt werden und müssen nicht persönlich übergeben werden.


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Pflegegeldbegutachtungen

Laut Erlass des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) vom 16.November 2020 sind ab 17. November aufgrund der aktuellen Pandemiesituation keine Pflegegeldbegutachtungen  durchzuführen. Die Entscheidung erfolgt aufgrund der Aktenlage.

In Fällen fehlender oder unzureichender medizinischer Unterlagen ist eine telefonische Kontaktaufnahme mit den Antragstellern oder den Angehörigen bzw. den gesetzlichen Vertretern oder Bevollmächtigten durchzuführen und um Zusendung vorhandener medizinischer Befunde und / oder Pflegeberichte zu ersuchen.

Bei den durch COVID-19 stornierten Pflegegeldverfahren als auch bei allen anderen offenen / eingehenden Pflegegeldanträgen ist eine aktenmäßige Absprache einer möglichst zutreffenden Pflegestufe befristet auf 6 Monate (ab medizinischer Entscheidung) durchzuführen, sofern dies aufgrund der (angeforderten) medizinischen/pflegerischen Unterlagen möglich ist.

Das Aussetzen der Pflegegeldbegutachtungen im Rahmen von Hausbesuchen erfolgt bis zum Widerruf seitens des BMSGPK.

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Rehabilitationsverfahren in den Sonderkrankenanstalten der PVA

Um eine Ausbreitung des COVID-19-Virus möglichst zu vermeiden und das Risiko für Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu minimieren, gelten für Patientinnen und Patienten strenge Sicherheitsregeln wie Testungen, das Tragen von Masken und das Einhalten des Schutzabstandes.

Aufgrund der aktuellen COVID-19-Fallzahlen sind Besuche von Angehörigen, Freunden etc. nur im Außenbereich des Rehabilitationszentrums gestattet, Ausnahmen bestehen nur für Patientinnen und Patienten, die auf einer Bettenstation untergebracht sind. Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an die Rezeption des jeweiligen Rehabilitationszentrums. 

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Gesundheitsberufliche Erwerbstätigkeit zur Eindämmung des Coronavirus

Wenn Sie eine gesundheitsberufliche Erwerbstätigkeit in Zusammenhang mit der Bewältigung des Coronavirus aufnehmen möchten,  fällt die Korridor-, Schwerarbeits- oder vorzeitige Alterspension nicht weg, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.   

Diese Regelung gilt jedoch nur für Personen die bereits in Pension sind, nicht für Erstgewährungen.

Voraussetzungen: Wiederaufnahme einer gesundheitsberuflichen Erwerbstätigkeit ab dem 11. März 2020 ausschließlich zur Bewältigung der Coronavirus-Pandemie und Einbringung eines entsprechenden Antrags oder einer schriftlichen Mitteilung des Dienstgebers / der Dienstgeberin.

Der Antrag kann formlos erfolgen und auch nach Aufnahme der Erwerbstätigkeit gestellt werden. Eine Frist ist nicht vorgesehen.

Unter gesundheitsberuflichen Tätigkeiten sind Tätigkeiten im Rahmen der Gesundheitsversorgung zu verstehen, die für den Menschen zum Zwecke der Förderung, Erhaltung, Wiederherstellung oder Verbesserung der Gesundheit erbracht werden.
Die Broschüre Gesundheitsberufe in Österreich auf der Homepage des Sozialministeriums gibt Aufschluss darüber, welche Berufstätigkeiten in Österreich zu den Gesundheitsberufen gehören.

Als Nachweis dient entweder eine Bestätigung bzw. schriftliche Meldung / Mitteilung der Dienstgeberin / des Dienstgebers oder eine wahrheitsgemäße Erklärung des Pensionsbeziehers / der Pensionsbezieherin. 

Eine neu aufgenommene Erwerbstätigkeit, bei Erfüllung der Voraussetzungen, führt längstens bis zum 31. Dezember 2020 zu keinem Wegfall der Korridorpension, Schwerarbeitspension oder vorzeitigen Alterspension. 

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Vorübergehender Weiterbezug von Leistungen

Kann über einen Antrag auf Weitergewährung einer befristeten Berufsunfähigkeits- bzw. Invaliditätspension mangels der erforderlichen Begutachtung wegen der Corona-Krise nicht rechtzeitig abgesprochen werden, ist dem Versicherten die zuletzt bezogene Leistung weiter zu gewähren.
Der Weiterbezug der Leistung kann für die Dauer der COVID-19-Pandemie bis längstens 30. Juni 2020 erfolgen. Der Zeitraum kann - bei weiterhin andauernder COVID-19-Krisensituation - mittels Verordnung bis längstens 31. Dezember 2020 verlängert werden.  
Die gleiche Vorgehensweise gilt bei anhängigen Verfahren vor den Arbeits- und Sozialgerichten.

Weiters wird der Fortbestand der Kindeseigenschaft für Kinder und Enkel, die sich in Schul- oder Berufsausbildung befinden, gewahrt. Die Kindeseigenschaft besteht rückwirkend ab dem 11. März 2020 für die Dauer der COVID-19 Pandemie, längstens jedoch bis zum 31. Dezember 2020 bzw. bis zum 27. Lebensjahr und sechs Monaten des Kindes.

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Sprechtage im Inland

Angesichts der ab 17. November 2020 geltenden Notmaßnahmen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie finden zum Schutz unserer Kunden und Kundinnen sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vorerst keine Sprechtage statt.

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Internationale Beratungstage

Die internationalen Sprechtage sind im Inland und Ausland bis auf weiteres abgesagt.


Wichtige Fragen und Antworten finden Sie rechts unter "Mehr zum Thema".


Über weitere Informationen halten wir Sie auf dem Laufenden.

Zuletzt aktualisiert am 20. November 2020